Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Juni 2026
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen SynSERP (nachfolgend „Anbieter") und dem Nutzer (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung der unter synserp.com bereitgestellten Software-as-a-Service-Plattform (nachfolgend „Dienst").
Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsgegenstand
Der Anbieter stellt dem Kunden über das Internet eine Plattform zur Verfügung, mit der Websites analysiert und KI-gestützt Marketing-Inhalte (Texte, Bilder, Storyboards) generiert werden können. Der konkrete Funktionsumfang ergibt sich aus der gewählten Tarifstufe (siehe Preise).
§ 3 Vertragsschluss
Die Darstellung der Tarife auf der Website stellt kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots dar. Mit Bestellung eines kostenpflichtigen Tarifs gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt mit der Bestätigungs-E-Mail bzw. der Freischaltung des Tarifs zustande.
§ 4 Preise und Zahlung
Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Preisseite ausgewiesenen Preise. Alle Preise verstehen sich als Endpreise inkl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Die Zahlung erfolgt im Voraus per Kreditkarte oder einer der angebotenen Zahlungsarten über unseren Zahlungsdienstleister Stripe.
§ 5 Laufzeit & Kündigung
Abonnements verlängern sich automatisch um die jeweils gewählte Laufzeit (monatlich oder jährlich), wenn sie nicht bis zum Ende der laufenden Periode gekündigt werden. Die Kündigung ist jederzeit im Kundenkonto möglich und wird zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode wirksam.
§ 6 Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbraucher haben grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Mit Beginn der Nutzung des Dienstes erlischt dieses Widerrufsrecht vorzeitig, wenn der Verbraucher hierzu ausdrücklich zugestimmt und gleichzeitig bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht durch die Nutzung verliert (§ 356 Abs. 5 BGB).
§ 7 Pflichten des Kunden
Der Kunde verpflichtet sich, den Dienst nicht zu missbrauchen. Insbesondere darf er nicht:
- rechtswidrige, irreführende oder beleidigende Inhalte erzeugen;
- Rechte Dritter (insbesondere Marken-, Urheber- und Persönlichkeitsrechte) verletzen;
- automatisierte Massenanfragen (Scraping, Bots) jenseits der API-Limits ausführen;
- den Dienst zu Spam-Zwecken einsetzen.
§ 8 KI-generierte Inhalte
Vom Dienst erstellte Inhalte (Texte, Bilder, Captions, Storyboards) basieren auf KI-Modellen und werden ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Freiheit von Rechten Dritter bereitgestellt. Der Kunde ist verpflichtet, generierte Inhalte vor der Veröffentlichung eigenständig zu prüfen, insbesondere im Hinblick auf Marken-, Urheber- und Wettbewerbsrecht.
Die Nutzungsrechte an den generierten Inhalten gehen — vorbehaltlich entgegenstehender Rechte Dritter — mit Erstellung auf den Kunden über. Der Anbieter bleibt berechtigt, die generierten Inhalte zu Zwecken der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Dienstes zu speichern und auszuwerten.
§ 9 Verfügbarkeit
Der Anbieter strebt eine möglichst hohe Verfügbarkeit des Dienstes an, schuldet jedoch keine bestimmte Verfügbarkeit. Wartungsarbeiten und Störungen können zu temporären Einschränkungen führen.
§ 10 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und nur in Höhe des vertragstypischen, vorhersehbaren Schadens.
Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden durch die Nutzung KI-generierter Inhalte ist im gesetzlich zulässigen Rahmen ausgeschlossen.
§ 11 Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung.
§ 12 Änderungen der AGB
Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen, gelten die Änderungen als angenommen.
§ 13 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist der Sitz des Anbieters ausschließlicher Gerichtsstand.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.